Band 14

 
 

Im Mai 2001 erschien im Verlag der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung (DJJV) der 14. Band der Veröffentlichungsreihe der DJJV.

Der 14. Band hat den Titel

„Polizei und Gefahrenabwehr in Japan – aus Sicht der deutschen Polizeirechtslehre“

und wurde von Philipp Schneider verfaßt. Der Band umfaßt 250 Seiten und beschäftigt sich mit dem heute geltenden japanischen Polizeirecht. Aufgrund der Tatsache, daß sich das japanische und das deutsche Polizeirecht nach dem Zweiten Weltkrieg aus einer vergleichbaren Lage heraus entwickelt haben, ist der im 14. Band gezogene Vergleich von besonderem Interesse auch für das deutsche Recht.

In beiden Ländern wurde durch die alliierte Besatzung zunächst eine „Entpolizeilichung“ vorgenommen. Der Bereich der Ordnungspolizei wurde in Japan genauso wie in Deutschland aus der Vollzugspolizei ausgegliedert, gleichzeitig wurde der Vollzugspolizei auch die Aufgabe der Strafverfolgung übertragen.

Trotz dieser ähnlichen Ausgangspositionen ist jedoch in den letzten 50 Jahren eine unterschiedliche Entwicklung in den Polizeirechtssystemen zu beobachten. Aufgabe der nunmehr vorliegenden Veröffentlichung ist, die Entwicklung in Japan nachzuzeichnen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für Deutschland nutzbar zu machen. Gerade der gemeinsame Ausgangspunkt bietet die Gelegenheit, das deutsche Recht in abgewandelter Form zu untersuchen und zu erkennen, welches Potential auch aus den Rechtsideen, die dem japanischen Polizeirecht innewohnen, gewonnen werden können.

Der Band kann von Mitgliedern zum Preis von jeweils DM 53,30 inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten (DM 74,90 inkl. MwSt. für Nichtmitglieder zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

 
 
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