Zeitschrift für Japanisches Recht
Heft Nr. 10 / 5. Jahrgang 2000
 

Abhandlungen

Eröffnungsrede des Präsidenten der DJJV Dr. Jan Grotheer


 
Seine Exzellenz Botschafter Kume, Ministerialdirigent Nettersheim, Generalsekretär Klein, meine Damen und Herren!
Bei Ihnen, sehr geehrter Herr Botschafter Kume, möchte ich mich besonders herzlich für Ihr Erscheinen zu diesem Symposium bedanken. Einer Ihrer Vorgänger, Herr Botschafter Dr. Arima, hat den Anstoß dafür gegeben, dieses Symposium im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Japan in Deutschland“ in Berlin durchzuführen. Wir sind Herrn Botschafter Dr. Arima für diesen Vorschlag sehr verbunden gewesen und sind Ihnen, Herr Botschafter Kume, sehr dankbar für die Übernahme der Schirmherrschaft und die sonstige Unterstützung, die Sie diesem Symposium gewähren.
Unserer Justizministerin Frau Prof. Dr. Däubler-Gmelin bin ich sehr verbunden sowohl für die Übernahme der Schirmherrschaft als auch für das Grußwort, das Herr Ministerialdirigent Nettersheim für sie verlesen wird.
Last but not least möchte ich Herrn Generalsekretär Klein, der auch Mitglied des Kuratoriums der DJJV ist, herzlich für die Mitwirkung an der Gestaltung dieses Symposiums und die Gastfreundschaft danken, die er uns in seinem Hause gewährt.
In den nunmehr elf Jahren des Bestehens der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung ist es das achte Symposium, das wir heute durchführen. Für die ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder der DJJV ist ein derartiges Symposium jedes Mal wieder ein neuer Kraftakt, dem wir uns aber mit Freude unterziehen. Neben den Veranstaltungsorten Hamburg, Köln, München, Dresden, Stuttgart und Tokyo sind wir heute zum zweiten Mal in Berlin. Unsere erste Veranstaltung hat kurz nach dem Fall der Mauer stattgefunden. Wir sind mit unserem heutigen Symposium außerordentlich gerne in diese lebendige und aufregende Hauptstadt Deutschlands zurückgekehrt.
Die Deutsch-Japanische Juristenvereinigung hat es sich zur Aufgabe gesetzt, das gegenseitige Verständnis der Rechtssysteme Deutschlands und Japans zu verstärken und in Praxis und Wissenschaft eng miteinander zu verknüpfen. Ich denke, dass uns dies mit den Themenstellungen und den Referenten, die unserer Einladung dankenswerterweise Folge geleistet haben, ein weiteres Mal gelingen wird. Als wir vor zwei Jahren im Vorstand beraten haben, wie das Thema dieses Symposiums lauten sollte, haben wir durchaus die Hoffnung gehabt, mit der Themenstellung im Jahre 2000 aktuell zu sein. Wir haben allerdings kaum erwarten können, in welch außerordentlichem Maße die von uns aufgeworfenen Fragestellungen gerade zur Zeit die aktuelle politische Diskussion bestimmen. Ich gehe davon aus, dass wir von den Referenten viele fruchtbare neue Überlegungen werden erfahren können, die in die politische und wissenschaftliche Diskussion einfließen mögen. 
Ich hoffe mit Ihnen auf interessante Referate und anregende Diskussionen.