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Nr. 11 / 6. Jahrgang 2001 RezensionenVeröffentlichungen der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung –Bände 8 - 14Christopher Heath Die 1992 mit der monumentalen Bibliographie zum japanischen Recht in westlichen Sprachen von Matthias Scheer begonnene Veröffentlichungsreihe ist bis zum Jahr 2001 auf stattliche 14 Bände angewachsen. Während es sich bei den ersten sieben Bänden häufiger um Tagungsberichte handelte, hat sich der Akzent seither deutlich zu den Monographien hin verschoben. Vier der hier zu besprechenden Bände sind Dissertationen. Vorab drei Bemerkungen allgemeiner Art:
(1) Gerade die Monographien der Schriftenreihe weisen zum Teil höchstes Niveau auf. Hohes Niveau sollte für die Zukunft auch das wesentliche Kriterium für die Aufnahme in die Schriftenreihe sein, um sich dadurch von anderen Veröffentlichungen zu unterscheiden. Ein, aber sicherlich nicht das einzige Kriterium für Qualität ist bei Monographien der Umgang mit japanischen Quellen. Zwei der hier zu besprechenden Bände verzichten darauf, was der wissenschaftlichen Durchdringung des Themas denn auch nicht förderlich ist. Davon abgesehen aber haben die Schriftenreihe wie auch die Zeitschrift für Japanisches Recht, beide unter der Ägide der Hamburger Trias Wilhelm Röhl, Harald Baum und Matthias Scheer, der deutschen Forschung zum japanischen Recht zu einer Qualität verholfen, die auch im Ausland derzeit kaum erreicht wird. Dies ist umso bemerkenswerter, als Schriftenreihe wie Zeitschrift nicht aus dem universitären Bereich kommen. (2) Erfreulich ist die Anzahl von Dissertationen, die in letzter Zeit in der Schriftenreihe erschienen sind. Zum einen, weil dadurch der mit dem Veröffentlichungszwang von Dissertationen einhergehende finanzielle Druck auf die Autoren erheblich abgemildert werden kann. Zum anderen, weil dem Leser (zumeist) wissenschaftlich fundierte Werke zum japanischen Recht zugänglich gemacht werden, die anderenfalls nur verstreut veröffentlicht würden. (3) Nicht zuletzt verdient hervorgehoben zu werden, daß die Veröffentlichungsreihe ohne das große und im Falle der Veröffentlichung von Rabinowitz völkerverständigende Engagement von Matthias Scheer nicht denkbar wäre. Scheer ist nicht nur die Herausgeberschaft und das Bemühen um sprachliche und inhaltliche Richtigkeit |
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