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Zeitschrift für Japanisches Recht Heft Nr.12 / 6. Jahrgang 2001
symposium „The Multiple WorlDS of Japanese Law“
„Welten und Subwelten
japanischen Rechts“:
Divergierende Ansätze zur Rechtsvergleichung mit Japan
Harald Baum
Im April 2001 haben Luke Nottage, Tom Ginsburg und Hiroo
Sono am Centre for Asia-Pacific Initiatives (CAPI) an der
kanadischen University of Victoria zu dem Thema „The Multiple Worlds of
Japanese Law: Disjunctions and Conjunctions“ eine internationale Tagung zu
Struktur und Entwicklungslinien des japanischen Rechts ausgerichtet. Der von
den Veranstaltern herausgegebene Tagungsband gleichen Titels ist im Herbst
dieses Jahres erschienen.[1]
Im ersten Teil der Tagung wurden unter dem Titel „Japanese Law Worlds and
Sub-Worlds“ grundlegende Fragen des Zugangs zum japanischen Recht und der
Rechtsvergleichung mit Japan diskutiert. Die Beiträge dieses thematisch
geschlossenen Blocks sind nachfolgend in leicht überarbeiteter Fassung und
erweitert um eine inhaltlich anschließende kritische Stellungnahme zur
anstehenden Reform der Juristenausbildung in Japan abgedruckt, die sich
ebenfalls in dem Tagungsband findet.[2]
Der parallele Abdruck ausgewählter Tagungsbeiträge in dieser Zeitschrift war
von vornherein zwecks Intensivierung des internationalen Dialogs geplant. Wir
danken den Herausgebern und CAPI für die freundliche Zusammenarbeit.[3]
Worum geht es und warum der Abdruck? Fünf jüngere
westliche Spezialisten des japanischen (und weitergehend auch asiatischen)
Rechts aus den USA, Australien, Neuseeland und Belgien,[4]
die sozusagen der „zweiten Generation“
[1] (Victoria BC 2001), ISBN 1-55058-238-0.
Interessierte können den Band auch direkt über das CAPI unter der Anschrift
<capi@uvic.ca> bestellen. Der Band
ist in Zusammenarbeit mit dem Centre for Asian and Pacific Law an der Universität
Sydney (CALPUS) herausgebracht worden.
[2] Es handelt sich um die Beiträge von V.
Taylor, L. Nottage, D. Vanoverbeke, T. Ginsburg, K. Anderson, M. Ibusuki, H. Sono und N. Kashiwagi.
[3] Ein weiterer Dank gilt Frau Dr. Petra
Schmidt, Sydney, die die deutschen Zusammenfassungen der englischen
Beiträge für den Tagungsband erstellt hat, die hier ebenfalls abgedruckt sind.
[4] An der Tagung haben auch deutsche
Juristen teilgenommen, die rechtsvergleichend über japanisches Recht arbeiten,
allerdings sind sie leider nicht mit Beiträgen im Tagungsband vertreten. Der
Verfasser mußte seine Zusage aus Termingründen zurückziehen, wofür an dieser
Stelle nochmals um Nachsicht bei den Veranstaltern gebeten wird.
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