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Zeitschrift für
Japanisches Recht "Wandel der Lebenswelten und die Antwort im Recht": Bericht über das gemeinsame Symposium der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung und des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin vom 30. März bis zum 1. April 2000
Die Tagung fand in den Räumen des JDZB statt und stand unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin der Justiz, Frau Prof. Dr. Hertha Däubler-Gmelin, und des Botschafters Japans, S.E. Kunisada Kume. Maßgeblichen Anteil an der Vorbereitung und Durchführung des Symposiums hatten auf Seiten der DJJV Herr Dr. Harald Baum sowie auf Seiten des JDZB Herr Dr. Wolfgang Brenn. Die Durchführung des Symposiums wäre jedoch ohne die engagierte Unterstützung zahlreicher Mitarbeiter des JDZB unmöglich gewesen. Insbesondere haben Herr Jörg Reinowski und Frau Tatjana Wonneberg eine äußerst selten zu erlebende Qualität des Tagungsmanagements gewährleistet. Ihnen allen ist die DJJV zu großem Dank für ihr aktives Engagement verpflichtet. Der Dank gilt ferner der Japan Foundation und dem Veranstaltungskommittee Japan in Deutschland 1999-2000, ohne deren großzügige finanzielle Unterstützung die Durchführung der Tagung unmöglich gewesen wäre. Die Konferenz zum Thema "Wandel der Lebenswelten und die Antwort im Recht" konnte mit der Fokussierung auf die Themenblöcke "Alternde Gesellschaft und System der sozialen Sicherheit", "Arbeitskultur und Arbeitsrecht im Wandel" sowie "Veränderungen in der Familienstruktur: parallele und divergierende Entwicklungen in Deutschland und Japan" die für diese hoch brisanten Themen notwendige Verbreiterung hin zu einem internationalen Dialog schaffen. Die von den Referenten vorgetragenen Überlegungen waren besonders wertvoll, da sie nicht auf die Erkenntnisse der Rechtswissenschaften und des eigenen Rechtskreises begrenzt wurden. Der Generalsekretär der JDZB, Herr Volker Klein, verglich im Rahmen seiner Begrüßung die Antwort des Rechts auf den Wandel der Lebenswelten mit der der Kunst, da sich auch das Recht mit der Geisteshaltung und dem Stilgefühl der Rechtssubjekte ändere. Trotz allerdings z.B. eines gewissen Drucks des mündigen Bürgers, der energisch den rechtlichen Schutz der Lebens- und Arbeitswelt einfordere, lasse sich beobachten, daß die Juristen, die mit der Fortentwicklung des objektiven Rechtes betraut seien, die kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen nur phasenversetzt nachvollziehen. Der Präsident der DJJV, Herr Dr. Jan Grotheer, wies mit seinen Begrüßungsworten insbesondere darauf hin, daß die Themenblöcke des Symposiums die aktuelle politische und wissenschaftliche Diskussion bewegen. Daher bestünde die besondere Hoffnung, daß die insoweit sich in beiden Ländern in Gang befindlichen Prozesse durch dieses Symposium Anregungen erhalten würden. S.E. Botschafter Kume erhoffte sich durch dieses Symposium Antworten auf Fragen, die in seinem Land die fortschreitende Globalisierung aufwirft. Er betonte, daß durch
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